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Das Radio hat die Welt verändert. Es war in den 1920er-Jahren das erste elektronische Massenmedium. Es diente von Anfang an dazu, die breite Bevölkerung über das Weltgeschehen zu informieren und sie zu unterhalten - aber es diente natürlich auch der Propaganda, vor allem in der Nazi-Diktatur. Seit fast 90 Jahren begleitet und beeinflusst das Radio die deutsche und internationale Zeitgeschichte. Die Rundfunktechnik hat sich dabei ständig gewandelt und mit ihr die Formenvielfalt der Radiosendungen. In dieser Sendung wird die Geschichte des Radios noch einmal lebendig - in vielen Original-Tondokumenten. (Produktion 2011)
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Über Fehlerforschung und Fehlerkultur. Von Peggy Fuhrmann. SWR2 Wissen vom 16.05.2012.
Wir lernen aus Fehlern, doch Fehler haben oft schlimme Auswirkungen. Warum machen wir Fehler? Psychologen, Hirnforscher und Soziologen erklären die Fehlerforschung und Fehlerkultur. Lassen sich Fehlleistungen vermeiden?
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Abgehängt? Das langsame Sterben kleiner Alpendörfer. Eine Sendung von Helmut Frei. "Ein echter Filmstar" sei das Tiroler Bschlabertal, sagen die Fremdenverkehrswerber vor Ort. Sie sind stolz, dass sich das abgelegene Tal für Bergfilme mit historischem Schmelz eignet. Es ist so schön rückständig. Seine Dörfer konnten mit der Urlaubsindustrie nicht mithalten, die Gäste in die großen Ferienorte der Alpen baggert. Der Misserfolg machte missmutig, junge Leute ziehen weg und viele Einheimische sehen die Zukunft düster. Auch anderswo in den Alpen wächst die Zahl kleiner Gemeinden, die langsam sterben. Doch das muss nicht so sein. Das Osttiroler Villgratental hat aus der Not eine Tugend gemacht, mit dem Motto: "Kommen Sie zu uns, wir haben nichts!". Dabei bietet die Region doch etwas: viel Natur und eine andere, wirklich erholsame Art von Urlaub.
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Warum Jäger und Forstwirtschaft ums Wild streiten. Von Rainer B. Langen. SWR2 Wissen vom 14.05.2012.
Vielerorts im deutschen Wald gibt es dicke Luft: "Ihr lasst zu viele Rehe und Hirsche leben. Das schadet dem Wald", werfen Förster und Waldbesitzer Jägern vor. "Das Wild gehört zum Wald. Ihr wollt es der Holzproduktion opfern", schallt es zurück. Die Forstwirtschaft beklagt, dass vor allem zu viele Rehe die natürlich nachwachsenden Jungpflanzen schädigen oder vernichten. Ein Drittel bis ein Fünftel der Nachwuchsbäume werde so wertlos. Dabei lässt sich das Wild oft ausgerechnet die Bäumchen schmecken, die aus Monokulturen ökologisch wertvollere Mischwälder machen könnten. Mit Ökologie argumentieren auch die Jäger: Gerade das Wild schaffe Lebensräume für viele kleine Pflanzen und Insekten. Damit werde die biologische Vielfalt im Wald erhöht.
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SWR2 Radio-Akademie: Zukunft des Staates (2). Von Wilm Hüffer und Claus Heinrich. SWR2 Wissen vom 12.05.2012.
Eine Entscheidung zu treffen, ist in Demokratien eine langwierige Angelegenheit, zumal in föderalen Staaten wie der Bundesrepublik Deutschland. Diese Langsamkeit gilt als Bonus: Entscheidungen, die offen und hart debattiert werden, sind in der Regel am Ende besser. Doch in Zeiten globaler Krisen sind Zweifel an der Effizienz des klassischen Parlamentarismus gewachsen. Reformen lassen sich gegen den zähen Widerstand aller möglichen Interessengruppen oft kaum durchsetzen.